Was ist Forex?

Eine der Fragen, die uns immer wieder gestellt wird, lautet: “Was ist Forex Trading?” Wann hat es angefangen? Wie groß ist es? Wer sind die Hauptakteure? Was führt dazu, dass sich die Devisenkurse ändern?

Hier sind die Antworten auf alle Ihre Fragen!

Über Forex

Forex ist ein internationaler Markt für den freien Handel von Währungen. Die Trader platzieren Ordern, um eine Währung mit einer anderen Währung zu kaufen. Zum Beispiel will ein Trader Euro mit US-Dollar kaufen. Dafür nutzt er den Forex Markt.

Der Forex Markt ist einer größten Finanzmärkte der Welt. Währungen im Wert von mehr als 4 Billionen Dollar werden jeden Tag gehandelt. Die jede Woche für Woche gehandelte Geldmenge ist größer als das gesamte jährliche Bruttoinlandsprodukt der Vereinigten Staaten!

Die im Forex Trading verwendete Hauptwährung ist der US-Dollar.

Wann hat Forex Trading begonnen?

Als die Welt dabei war, im Zweiten Weltkrieg zerrissen zu werden, gab es einen großen Bedarf nach finanzieller Stabilität. Internationale Verhandlungsführer aus 29 Ländern trafen sich in Bretton Woods und einigten sich auf ein neues Wirtschaftssystem, wo unter anderem die Devisenkurse festgesetzt werden sollten.

Der International Monetary Fund (IMF) wurde infolge der Bretton Woods Vereinbarung gegründet und nahm im Jahre 1949 seine Arbeit auf. Alle Devisenkursänderungen über 1% mussten vom IMF genehmigt werden, was dem Einfrieren der Kurse gleichkam.

In den späten 1960er Jahren begann das System der festen Devisenkurse aufgrund zahlreicher politischer und ökonomischer Faktoren zusammenzubrechen. Schließlich stoppte Präsident Nixon im Jahre 1971 im Rahmen eines Bündels von Maßnahmen gegen den Zusammenbruch der US-Wirtschaft die Kursbindung des US-Dollar an Gold. Dies wurde als der sogenannte Nixon-Schock bekannt und führte zur Gründung von Devisenmärkten im Jahre 1973. Ab 1973 hatten alle Hauptwährungen schwankende Wechselkurse.

Mit fließenden Wechselkursen konnten Währungen frei gehandelt werden, die Kursänderungen unterlagen von nun an den Marktkräften. Der moderne Forex Markt wurde geboren.

Wer handelt auf dem Forex Markt?

Auf dem Forex Markt gibt es viele verschiedene Akteure. Einige handeln, um Gewinne zu erzielen, andere handeln mit der Absicht, Risiken abzusichern. Wiederrum andere brauchen ganz einfach Fremdwährungen, um für Güter und Dienstleistungen zu bezahlen. Unter den Marktteilnehmern sind:

  • Zentralbanken von Regierungen
  • Kommerzielle Banken
  • Investmentbanken
  • Broker und Händler
  • Rentenfonds
  • Versicherungsfirmen
  • Internationale Konzerne
  • Privatpersonen

Wann ist der Forex Markt geöffnet?

Anders als Aktienmärkte, deren Öffnungszeiten eingeschränkt sind, ist der Forex Markt 24 Stunden am Tag und fünf Tage pro Woche geöffnet. Banken müssen Devisen rund um die Uhr kaufen und verkaufen, aus diesem Grund muss der Forex Markt ständig geöffnet sein.

Durch welche Faktoren werden Währungskurse beeinflusst?

Wie jeder Markt, wird der Forex Markt durch Angebot und Nachfrage angetrieben:

  • Wenn es mehr Käufer als Verkäufer gibt, steigt der Preis
  • Wenn die Verkäufer gegenüber den Käufern in der Mehrzahl sind, sinkt der Preis

Durch folgende Faktoren werden die Devisenkurse beeinflusst:

  • Nationale wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
  • Politik der Zentralbank
  • Zinsraten
  • Handelsbilanz – Importe und Exporte
  • Politische Faktoren – wie beispielsweise Wahlen und politischer Umbruch
  • Herrschende Stimmung auf dem Markt – Erwartungen und Gerüchte
  • Unvorhergesehene Ereignisse – Terrorismus und Naturkatastrophen

Trotz all dieser Faktoren ist der weltweite Forex Markt stabiler als die Aktienmärkte. Die Änderungen der Wechselkurse erfolgen langsamer und sind gering.

Was sind die Vorteile des Forex Markts?

Der Forex Markt bietet viele Vorteile, die nachfolgend aufgezählt sind:

  • Er ist bereits einer der größten Märkte der Welt und ist noch schnell wachsend
  • Er nutzt ausgiebig die moderne Informationstechnologie – und ist dadurch für jeden verfügbar
  • Trader können sowohl von einer starken, als auch von einer schwachen Konjunktur profitieren
  • Trader können sehr kurzfristige Ordern setzen – was auf vielen anderen Märkten verboten ist
  • Der Markt ist nicht reguliert
  • Brokerprovisionen sind sehr gering oder fallen überhaupt nicht an
  • Der Markt ist unter der Woche 24 Stunden am Tag geöffnet

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