Kerzen

Kerzen wurden zuerst von den Japanern als Methode zur Kursdarstellung für Rohstoffe in den Jahren nach 1700 benutzt. Nach dem Zusammenbruch der Dojima Reisbörse gerieten sie in Vergessenheit. Durch Steve Nison wurde die Verwendung von Kerzen in den 60er-Jahren wiederbelebt. Sie sind heute zu einer tragenden Säule der Kursdarstellung geworden. Eine Kerze besteht aus einem Körper und einem Schatten. Die Länge des Körpers/des Schattens liefern wichtige Informationen über die Aktivität der Trader bezüglich eines gehandelten Vermögenswertes. Die Kerzen bilden folgende Werte ab: Eröffnungskurs, Tiefstkurs (tiefster Punkt der Kerze, egal ob Körper oder Schatten), Höchstkurs (höchster Punkt der Kerze, egal ob Körper oder Schatten) und Schlusskurs.

Japanese candlestick chart

Der Chart zeigt unterschiedliche Arten von Kerzen. Jede Kerze besteht aus einem Körper und einem Schatten. Einige Kerzen haben jedoch keinen Schatten (und stellen somit entweder starke Verkäufe oder starke Käufe dar), einige haben keine Köper (Doji-Kerzen).