Traders Memo

 
 
 
Die Antwort zu allen diesen Fragen kann im Trader’s Memo gefunden werden. Wir sind sicher, dass die folgenden Informationen nützlich für Sie sind.

Inhalt:

  1. Website oder Unternehmen?
  2. Die Geschichte des Unternehmens und seiner Website
  3. Broker oder Dealer?
  4. Wer zahlt für den Hebel?
  5. Liquidität und Spread
  6. Aggregation von Liquidität – Anbieter und Dienstleister
  7. Wer führt die Orders aus?
  8. Lizenz und Prüfung – Wie können Kunden profitieren und wo wird das Geld aufbewahrt?

01. Website oder Unternehmen?

Nicht die Website an sich erbringt die Leistung – Es ist das Unternehmen, das die Website unterhält und eine rechtliche Genehmigung für die Erbringung dieser Leistungen hat.

Websites und Domains sind keine rechtlichen Unternehmen. Sie gehören entweder zu Personen oder Unternehmen. Falls die Website einer Person gehört, wird es schwer zu beweisen, dass die Leistung von dem Unternehmen erbracht worden ist.

Man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass ein Unternehmen eine Historie hat, die der Öffentlichkeit zugänglich sein muss, sowie eine Reputation, die rechtfertigt werden muss.

02. Die Geschichte des Unternehmens und seiner Website

Wenn Sie einen Servicevertrag abschließen, sollten Sie stets auf das Datum der Gründung des Unternehmens achten. Dies ist das Datum der eigentlichen Firmengründung, und nicht dem Zeitpunkt der Website-Registrierung, die auch zu einem früheren Zeitpunkt durch ein fremdes Unternehmen stattgefunden haben kann.

Sie können eine Registrierungsbestätigung des Unternehmens anfordern, um das Datum einzusehen. Im nächsten Schritt könnten Sie den Unternehmenssitz bestätigen, indem Sie die zuständigen Behörden am Unternehmenssitz um relevante Dokumente bitten (z.B. die Unbedenklichkeitsbescheinigung).

Falls Sie mehr über die Geschichte der Website herausfinden wollen, und sehen möchten, wie die Website zu Beginn ausgesehen hatte, können Sie den Link http://web.archive.org nutzen. Damit bekommen Sie Hinweise darauf, seit wann das Unternehmen Dienstleistungen mit seiner Website anbietet.

Die E-Global Trade & Finance Group, Inc. wurde vom Unternehmen unter dem Markenzeichen Forex4you nach der Unternehmensregistrierung eingeführt. Die Domainnamen wurden von ihren früheren Eigentümern erworben.

03. Broker oder Dealer?

Ein Broker ist ein rechtliches Unternehmen, das im Namen und im Auftrag des Kunden Kauf- und Verkaufsordern von Finanzinstrumenten auf Börsen oder Websites durchführt. In diesem Fall ist das Geld des Kunden entweder auf einem separaten Konto, oder aber der Broker ist gar nicht zum Zugriff auf das Geld des Kunden berechtigt.

Der Broker muss in den sogenannten Ausführungsregeln Informationen darüber liefern, wo genau die Ordern des Kunden ausgeführt werden (Trading-Plattformen, Namen von Hauptbrokern und der Händler, die den Trade ausführen. Normalerweise bietet der Broker keine eigene Trading-Plattform, sondern macht dem Kunden die Plattform eines anderen Unternehmens zugänglich und agiert somit als Agent (in diesem Fall muss der Broker über eine Agentenlizenz verfügen).

Ein Händler darf Geld von Kunden annehmen und auf sein Konto einzahlen. Von diesem Geld kauft und verkauft er Wertpapiere für seine Kunden. Ein Händler darf Risiken handhaben und tätigt finale Entscheidungen über die Ausführung der Kunden-Ordern (falls eine Vollmacht erteilt ist). Der Händler macht den Kunden die Trading-Plattform zugänglich (zum Beispiel die berühmte MetaTrading Plattform von MetaQuotes). Unternehmen, die Forex Trading Services anbieten und eine Lizenzvereinbarung mit MetaQuotes haben, werden generell als Händler klassifiziert. Unternehmen, die ein White Label Programm zum Produkt anbieten, sind Broker.

Die E-Global Trade & Finance Group bietet Leistungen sowohl als Händler, als auch als Broker, abhängig vom Account Typ und Produkt.

04. Wer zahlt für den Hebel?

Ein Unternehmen berechnet für das Angebot eines Hebels Gebühren. Wie jedes Kreditinstitut berechnet es einen bestimmten Zinssatz für jeden Tag, an dem ein Kredit in Anspruch genommen wird. In unserem Fall wird dies SWAP genannt. Intraday Hebel wird kostenfrei angeboten. Hebel werden unter denselben Bedingungen wie beim Hauptbroker angeboten, wobei zusätzliche Provisionen möglich sind.
Die Cent Account der E-Global Trade & Finance Group sind swap-free erhältlich, weil sie für Hebel und Liquidität nicht auf Hauptbroker zurückgreifen. Aus diesem Grund bieten wir Konditionen, die unabhängig von externen Bedingungen sind. Manchmal machen wir Ausnahmen, wenn der Kunde z.B. aus religiösen Gründen keine Swaps nutzen darf.

05. Liquidität und Spread

Je höher das verfügbare Trading-Volumen in Lots und Geldmittel für den Verkauf und Kauf (Liquiditätsvolumen), desto größer der Spread. Umgekehrt bedeutet das, je kleiner der Spread, desto geringer die verfügbare Liquidität. In diesem Fall unterscheiden sich Finanzmärkte von gewöhnlichen Güter- und Dienstleistungsmärkten, wo Sie einen besseren Preis erhalten, je mehr Güter Sie kaufen.

In einer professionellen Umgebung beginnt die Trading Konversation üblicherweise mit dem Volumen, also dem gewünschten Trading-Volumen unter normalen Trading-Bedingungen. Wenn Sie ein hohes Volumen haben, z.B. mehrere hundert Lots (dutzende Millionen), ist der Spread normalerweise weiter.

Der im Terminal angezeigte Spread wurde eigentlich für das kleinste erhältliche Volumen im Orderbuch berechnet, d.h. für die anfänglichen Verrechnungsorders. Der letztendliche Spread wird jedoch durch die gewichteten Durchschnittskurse unter Berücksichtigung der sog. Verzögerung bestimmt. Falls ein Unternehmen mehrere Liquiditätsanbieter hat, dann ist die Verzögerung in der Regel geringer als bei nur einem Anbieter auf demselben Level.

Viele Unternehmen bieten einen festen Spread. In diesem Fall werden Risiken durch Verzögerung im Vorfeld berücksichtigt, so dass feste Spreads höher ausfallen können als die durchschnittlichen gleitenden Spreads auf dem Markt. Solche Bedingungen werden für gewöhnlich für absichtlich niedrige Volumina (für den entsprechenden Zielmarkt) angeboten.

Wenn ein Händler einen kleinen Spread für ein großes Volumen fordert, werden Ihre Ordern höchstwahrscheinlich mit Verzögerung (d.h. einem breiteren Spread) ausgeführt. Dieses Verfahren bedeutet, dass Aktivität des Händlers Transparenz zu wünschen übrig lässt, da die Kunden in diesem Fall ihre Kosten nicht im Vorfeld kalkulieren können.

Um das zu verhindern, sollte der Kunde nach volumengewichteten Durchschnittskurs-Daten (engl. Volume-Weighted Average Price bzw. VWAP) fragen, oder nach Verzögerungs-Statistiken für ein bestimmtes Transaktionsvolumen zu einem bekannten Durchschnitts-Spread einem bestimmten Zeitpunkt.

Die E-Global Trade & Finance Group bietet verschiedene Arten von Accounts an. Für Cent Accounts ist das maximale Lot begrenzt, was eine Ausführung ohne Verzögerung garantiert. Für Classic Accounts ohne Begrenzung des Trading-Volumens kann unser Kunde VWAP-Informationen vom unternehmenseigenen Spezialisten anfordern, und die möglichen Ausgaben berechnen. Das schafft maximale Transparenz. Unsere Kunden können auch die Größe der zulässigen Verzögerung bei Accounts mit gleitendem Spread bestimmen. Dazu ist bei Orderplatzierung eine Einstellung in „Maximale Abweichung“ im „Order Fenster“ nötig (bekannt als Verzögerungskontrolle).

06. Sammlung von Liquidität – Anbieter und Dienstleister

Liquidität kann von verschiedenen Anbietern gesammelt werden, einschließlich von Hauptbrokern oder direkt von den Banken. Hauptbroker selbst arbeiten entweder mit größeren Hauptbrokern oder direkt mit Banken zusammen. Dank dieser Interaktion ist ein Zugang zum Interbankenmarkt möglich.

Ein Liquiditätssammer ist eine spezielle Software zur Sammlung von Kursen von verschiedenen Liquiditätsanbietern, um Ihnen eine tiefe Liquidität und die Auswahl des besten Kurses zu gewährleisten. Diese Leistungen werden von unterschiedlichen Unternehmen, wie Integral, Currenex, HotSpot, etc. angeboten. Diese Unternehmen organisieren entweder das Trading, oder bieten Trading-Technologien. Es handelt sich jedoch nicht um Liquiditätsanbieter (mit einigen Ausnahmen). Die letztendliche Liquidität wird von Banken sichergestellt. Hauptbroker agieren als Vermittler, die ihre eigenen Trading-Bedingungen für diese Liquidität anbieten.

Es kann eine ganze Kette von Brokern geben, bevor Sie in der sogenannten Prime of Prime (PoP) Kategorie zu den endgültigen Anbietern der Liquidität gelangen. Jedes Glied dieser Kette möchte seine Provision verdienen.

Wenn der Teilnehmer einer organisierten Trading-Plattform, wie z.B. Integral, durch den Organizer (und Nutzung der Technologie des Organizers) Ordern direkt an den Liquiditätsanbieter (Hauptbroker) gibt, wird das STP-Modell oder “Straight Through Processing” (dt. Direktabwicklung) angewendet.

Falls der Teilnehmer einer organisierten Handelsplattform, z.B. Currenex, im Orderbuch des Trade-Organisators platziert, agiert der Organisator als Kursmakler. Der Organisator berichtet dann an den Teilnehmer und liefert Informationen darüber, wo die Order ausgeführt wurde. Falls alle Marktteilnehmer dieses Prinzip verfolgen, wird eine faire und gleichberechtigte Umgebung geschaffen, dass sogenannte ECN – “Electronic Communication Network”.

Um Liquidität zu sammeln, nutzt die E-Global Trade & Finance Group die Integral Software. Wir arbeiten laufend an der Verbesserung unserer Services: Dem der Liquiditätsanbieter, Ausführung der Liquiditätssammlung, Leistungsmerkmale und die Hinzufügung neuer Liquiditätsanbieter zu dem STP-Modell.

07. Wer führt die Orders aus?

Ein Dealer führt Transaktionen selbst aus. Er hat das Recht, die finalen Ausführenden der Transaktionen nicht offenzulegen (und als eigentliche Gegenpartei in der Transaktion zu agieren) und kann die Informationen auf die Nennung der Hauptbroker, mit denen er zusammenarbeitet, zu beschränken.

Broker berichten normalerweise über die Transaktionshistorie – darüber, wo sie ausgeführt wurden und wer als Gegenpartei in der Transaktion gewirkt hat.

Das STP-Modell ist typisch für Broker. Es kann auch von Händlern genutzt werden, weil es ganz einfach auf einer Technologie basiert und kein spezielles Geschäftsmodell ist. Ein Geschäftsmodell ist durch eine Lizenzvereinbarung gekennzeichnet (siehe „Broker oder Dealer“). Mit anderen Worten: Der Händler hat das Recht, STP-Transaktionen zur Bestimmung des letzten Ausführungskurses des Liquiditätsanbieters zu verwenden. Die letztliche Entscheidung tätigt aber der Händler selbst (die sog. Automatische Bestätigung an dem Brückenlevel oder Ausführungen vom Typ Risikobuch am Level der Liquiditätssammlung).

Die MetaTrader4 Plattform für STP-Accounts mit Marktausführung wird ausschließlich als Kundenterminal für manuelles oder automatisches Trading unter Verwendung von mql4 verwendet. In diesem Fall wird der Handel durch den Hauptbroker von einem Liquiditätsanbieter provisionspflichtig ausgeführt. Die Ausführung wird durch eine spezielle Softwarebrücke getätigt. Wir nutzen dafür die fortschrittlichsten Technologien von Unternehmen wie Integral.

08. Lizenz und Überwachung – Wie profitiert der Kunde davon und wo wird das Geld aufbewahrt?

Eine Lizenz ermöglicht die Zusammenarbeit mit einer Reihe von führenden Banken (wie unter anderem PPF Banka, Hellenic Bank, HSBC, etc.), um Ihnen als Kunden bestmöglichen Service zu bieten. Ohne eine Lizenz ist es fast unmöglich, ein solches Konto bei einer angesehenen Bank zu eröffnen. Eine Lizenz bedeutet ferner die Möglichkeit, mit führenden Brokern in den USA und Großbritannien zu kooperieren (beispielsweise FC Stone, Sucden Financial und Cantor Fitzgerald bis hin zu den führenden – z.B. JP Morgan, Rabobank, Morgan Stanley, UBS und Citi). Auch hier gilt, dass ohne eine Lizenz eine Kooperation mit führenden Banken und Brokern nicht möglich ist.

Eine Lizenz bedeutet, dass das Unternehmen eine Kontrolle durchlaufen ist, und dass die Aktivitäten als legal erachtet werden. Die meisten führenden Regulierungsbehörden akzeptieren nur Überprüfungen von führenden Wirtschaftsprüfern, wie z.B. Deloitte, Ernst & Young oder PriceWaterhouseCoopers. Wenn die Aktivität eines Unternehmens regelmäßig von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft überprüft wird, bedeutet es, dass das Unternehmen turnusmäßig finanziell überwacht und potentielle Risiken (z.B. zu geringe Kapitalreserve) festgestellt werden. Somit werden dem Unternehmen nützliche Empfehlungen (wie z.B. Erhöhung der Kapitalreserve) rechtzeitig mitgeteilt.

Der Besitz einer Lizenz setzt voraus, dass die Geldmittel der Kunden vom Unternehmenskapital getrennt sind. Das Geld der Kunden muss auf separaten Bankkonten verwahrt werden, um es im Falle einer Unternehmensinsolvenz zu schützen. Somit wird garantiert, dass die Kunden in diesem Fall ihr Geld zurückerhalten. Das Unternehmen ist nicht berechtigt, das Geld für andere Zwecke zu verwenden.

Es ist wichtig, auf den Aussteller der Lizenz zu achten. Nur Träger öffentlicher Belange, die von der Regierung autorisiert sind, dürfen Lizenzen ausstellen. Andere Organisationen sind nicht dazu berechtigt. Das dient dem Investorenschutz.

Die E-Global Trade & Finance Group, Inc. wurde lizensiert und autorisiert von der Financial Services Commission, einer öffentlichen Verwaltungsagentur (Lizenznummer SIBA/L/12/1027.). Das gesamte Kapital unserer Kunden wird auf separaten Bankkonten aufbewahrt. Wir nutzen keine elektronischen Zahlungssysteme zur Geldaufbewahrung. Elektronische Zahlungssysteme werden ausschließlich für die Überweisung von Geldmitteln zu unseren Kunden und zu deren Vorteil angewendet. Das bedeutet, dass das Guthaben auf der Bank, wo das Unternehmen die Kundengelder verwahrt, stets die Kundenguthaben auf deren Accounts übersteigt. Letzteres wird auf den Trade-Servern (vom Kunden im Terminal sichtbar) ausgewiesen. Die Differenz stellt die Reserve dar. Das Unternehmen nutzt ein Reserveverhältnis, das für das erste Quartal von 2013 20% übersteigt (in den USA werden Reserven von 10% oder höher verlangt). Die Unternehmensreserven decken Risiken ab, inklusive der Risiken durch elektronische Zahlungssysteme. Im Jahre 2012 entschloss sich die E-Global Trade & Finance Group Inc. zur Ausstellung von vierteljährlichen Geschäftsberichten und deren Prüfung.