Struktur des Federal Reserve System

Die USA Fed besteht aus:
  • Direktorium;
  • Bundesbanken;
  • Mitgliedsbanken;
  • Komitee für den Freien Markt;

Direktorium

Das aus sieben Mitgliedern bestehende Direktorium ist das wichtigste regierende Gremium des Bundesbankensystems. Die Präsidenten werden von dem US-Präsidenten ernannt und vom Senat für eine gestaffelte, 14-jährige Amtsperiode bestätigt. Um zu verhindern, dass der Präsident zu viele Präsidenten für das Direktorium ernennt, wird ihre Amtsperiode je nach Rang beendet. Der Vorsitzende wird vom Präsidenten für eine Amtszeit von 4 Jahren ernannt.

Das Direktorium hat die Aufgabe, die 12 Bundesbanken der verschiedenen Distrikte zu überwachen und die nationale Geldpolitik anzuwenden. Darüber hinaus setzten sie das Budget der Bundesbank fest und ernennen ihren Präsidenten und Vizepräsidenten.

Die Bundesbanken

Es gibt 12 regionale Bundesbanken (nicht zu verwechseln mit den Mitgliedsbanken) mit 25 Zweigstellen, die als der operative Arm des Systems dienen.

Jede Bundesbank hat ein aus neun Mitgliedern bestehendes Direktorium, die zwar keine Angestellte der Bank sind, jedoch eng mit dem Bundesbankpräsidenten zusammenarbeiten, um wirtschaftliche Basisinformationen zu liefern und beim Management der Geldpolitikentscheidungen zu unterstützen. Diese Direktorien werden aus der Öffentlichkeit und der Bankgesellschaft gebildet und überwachen die Aktivitäten der Organisation. Die Mitgliedsbanken ernennen Direktoren der Klasse A und B, das Direktorium wählt die Direktoren der Klasse C. Direktoren der Klasse AAA repräsentieren die Interessen der Banken; andere repräsentieren die Interessen lokaler Fabrikanten, Konsumenten und nichtkommerziellen Organisationen.

Die Bundesbanken erzielen ihre Gewinne aus Wertpapieren, Deviseninvestitionen und Marktzinsen von Versicherern. Diese Gewinne werden genutzt, um die Kosten der Fed zu decken. Die jährlichen Finanzberichte werden von zertifizierten Rechnungsprüfern überprüft, Gewinne werden an die Staatskasse weitergeleitet.

Mitgliedsbanken

Jede Mitgliedsbank ist eine Privatbank (z.B. eine private Gesellschaft), die Anteile an einer der zwölf regionalen Bundesbanken hält. Die Menge der Anteile, die jede Mitgliedsbank erwerben muss, ist auf 3% ihres zusammengesetzten Kapitals und des Aktienüberschusses der regionalen Bundesbank innerhalb der Region im Bundesbankensystem festgelegt. Der Besitz von Aktien einer Bundesbank ist jedoch nicht wie das Halten von öffentlich gehandelten Aktien. Die Aktie kann nicht verkauft oder gehandelt werden. Die Mitgliedsbanken erhalten eine fixe jährliche Dividende in Höhe von 6% auf ihre Aktien. Der Besitz der Aktien nicht dazu, dass die Mitgliedsbank eine Kontrolle über die Bundesbank ausüben kann. Sie können jedoch sechs der neun Direktoriumsmitglieder wählen.

Der Vorteil des Mitgliedsbankstatus liegt darin, dass Darlehen, Dienstleistungen und Informationen von den Bundesbanken in Anspruch genommen werden können.

Das Federal Open Market Committee

Das Federal Open Market Committee (FOMC) hat die vom US-Gesetz auferlegte Aufgabe, die Operationen auf dem Freien Markt zu überwachen. Es ist das Hauptorgan der US-Amerikanischen Geldpolitik. Unter den Operationen auf dem Freien Markt wird der Kauf und Verkauf von US-Staatsanleihen. Das Komitee legt die Geldpolitik durch Vereinbarung der kurzfristigen Ziele für diese Operationen fest. Derzeit gibt es ein Zins-Ziel für den Zinssatz der Federal Funds Rate (der Zinssatz, den kommerzielle Banken berechnen, wenn sie sich über Nacht untereinander Geld leihen). Die FOMC-Versammlungen finden 8-mal pro Jahr statt. Dabei diskutieren die Mitglieder die aktuelle Wirtschaftslage und mögliche Entwicklungen in der Geld- und Kreditpolitik.